Performance·Guide·9 Min. Lesezeit
Der Break-Even-ROAS-Report
Ein 3er-ROAS fühlt sich gut an – und trotzdem skalieren damit jeden Tag Brands in die Verlustzone. Dieser Report gibt dir die eine Zahl, die dich davor bewahrt, plus die fünf Hebel, die deinen Nullpunkt senken.
Dieser Report ist bewusst praktisch gehalten: die eine Formel, fünf konkrete Hebel und die Steuerungsgröße, die wirklich zählt. Aber bevor wir rechnen, drei Sätze, die die meisten Brands davon abhalten, überhaupt hinzuschauen.
Warum die meisten diesen Report nicht brauchen wollen
Drei Sätze hören wir immer wieder, bevor jemand seine Zahlen wirklich anschaut. Alle drei kosten Geld:
„Mein ROAS ist doch gut, wozu das Ganze?“
ROAS misst Umsatz, nicht Gewinn. Zwei Brands mit identischem 3er-ROAS können die eine üppig profitabel und die andere tief im Minus sein – der Unterschied ist allein die Marge. „Gut“ ist keine Zahl, die man fühlt, sondern eine, die man gegen den Break-Even rechnet.
„Meine Marge kenne ich doch ungefähr.“
Ungefähr reicht nicht, und vor allem: Kennen ≠ live sehen. Die meisten Brands kennen ihre Marge im Jahresschnitt, aber nicht pro Kampagne und in Echtzeit. Genau da – zwischen Wissen und Timing – verbrennt das Geld, weil du drei Wochen unter Break-Even skalierst, bevor der Report kommt.
„Das klingt nach komplizierter Rechnerei.“
Es ist eine Division. Break-Even-ROAS = 1 ÷ Deckungsbeitragsmarge – fertig. Der schwierige Teil ist nicht die Formel, sondern ehrlich alle variablen Kosten einzusammeln. Genau dafür ist dieser Report da.
Deine eine Zahl: der Break-Even-ROAS
Bevor „gut“ oder „schlecht“ überhaupt Sinn ergibt, brauchst du deinen Nullpunkt – den ROAS, ab dem Werbung anfängt, Geld zu verdienen. Die Formel ist erfreulich simpel:
Die Deckungsbeitragsmarge ist der Anteil vom Verkaufspreis, der nach allen variablen Kosten übrig bleibt: Wareneinsatz, Versand, Verpackung, Retouren-Quote, Payment-Fees und Rabatt. Was diese eine Zahl für verschiedene Margen bedeutet:
Ab jetzt fragst du in jedem Budget-Gespräch nicht mehr „Ist 3x gut?“, sondern „Wie weit sind wir über unserem Break-Even?“.
Die 5 Hebel, die deinen Break-Even senken
Ein niedrigerer Break-Even-ROAS bedeutet: Du verdienst früher Geld und darfst aggressiver einkaufen. Fünf Hebel wirken direkt auf die Marge – nach Wirkung sortiert:
Optimiere auf den Betrag, nicht auf die Rate
ROAS ist eine Rate. Deine Bank interessiert sich für einen Betrag. Deshalb ist die ehrlichste Steuerungsgröße nicht der ROAS, sondern:
Oft ist die Kampagne mit dem niedrigeren ROAS, aber höherem Volumen die profitablere – weil sie in absoluten Euro mehr Deckungsbeitrag produziert. Die ausführliche Herleitung findest du im Artikel „Dein ROAS lügt“.
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Reports zeigen den Weg. Wir rechnen ihn mit deinen Zahlen.
Die Formel kennst du jetzt. In der kostenlosen Analyse setzen wir deine echten Zahlen ein – und du gehst mit deinem konkreten Break-Even und den drei größten Margen-Hebeln raus.
- Dein echter Break-Even-ROAS, live berechnet
- Deckungsbeitrag nach Ad-Spend pro Kanal
- Die 3 Hebel mit dem schnellsten Effekt für deine Brand