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Lagerreichweite & Meldebestand berechnen

Wie viele Tage hält dein Bestand, und wann musst du spätestens nachbestellen? Trag Bestand, Abverkauf, Lieferzeit und Puffer ein: Der Rechner zeigt Reichweite, Bestellpunkt und die Tage bis zur Bestellung.

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Rechner für Lagerreichweite und Meldebestand

Deine Werte

Lagerreichweite

37 Tage

Bestellpunkt
798 Units
Nachbestellen in
16 Tagen

Im grünen Bereich

Alle Rechner sind vereinfachte Modelle zur Orientierung und kein Ersatz für eine saubere Unit-Economics-Analyse. Deine Eingaben bleiben in deinem Browser und werden nicht übertragen.

Was sind Lagerreichweite und Meldebestand?

Die Lagerreichweite gibt an, wie viele Tage dein aktueller Bestand beim durchschnittlichen Abverkauf hält. 900 Stück bei 30 Verkäufen pro Tag reichen 30 Tage.

Der Bestellpunkt, auch Meldebestand genannt, ist der Bestand, bei dem du spätestens nachbestellen musst. Er deckt die Verkäufe während der Lieferzeit plus einen Sicherheitspuffer. Fällt der Bestand darunter, droht ein Stockout, bevor der Nachschub ankommt. Das kostet Umsatz und bremst laufende Kampagnen, die dann auf ausverkaufte Produkte zeigen.

Formel: so berechnest du Lagerreichweite und Meldebestand

  • Reichweite = Bestand ÷ Verkäufe pro Tag
  • Bestellpunkt = Verkäufe pro Tag × (Lieferzeit + Puffer)
  • Nachbestellen in = (Bestand − Bestellpunkt) ÷ Verkäufe pro Tag

Der Puffer wird in Tagen angegeben. Klassisch formuliert heißt das: Meldebestand = Tagesabsatz × Lieferzeit + Sicherheitsbestand, wobei der Sicherheitsbestand hier Verkäufe pro Tag × Puffertage ist.

Rechenbeispiel

Beispiel mit runden Zahlen, keine Branchenwerte

Ein Bestseller hat 900 Stück auf Lager und verkauft sich 30-mal pro Tag. Nachschub braucht 10 Tage, als Sicherheitspuffer sind 5 Tage eingeplant.

  1. Reichweite = 900 ÷ 30 = 30 Tage
  2. Bestellpunkt = 30 × (10 + 5) = 450 Stück
  3. Nachbestellen in = (900 − 450) ÷ 30 = 15 Tagen

Spätestens in 15 Tagen, wenn noch 450 Stück da sind, muss die Bestellung raus. Steigt der Abverkauf vorher, etwa durch eine Kampagne, rückt der Termin nach vorn.

Häufige Fehler

  • Mit dem Jahresdurchschnitt rechnen, obwohl der Abverkauf saisonal schwankt oder eine Aktion geplant ist.
  • Nur die Transportzeit als Lieferzeit ansetzen: Produktion, Zoll und Wareneingang gehören dazu.
  • Reservierte oder beschädigte Ware zum verfügbaren Bestand zählen.
  • Nach Kategorie statt nach Artikel rechnen: Ausverkauft ist immer ein einzelner Artikel, oft sogar eine einzelne Größe oder Variante.

Wie groß der Sicherheitspuffer sein sollte

Der richtige Puffer hängt davon ab, wie stark dein Abverkauf schwankt, wie zuverlässig dein Lieferant liefert und was ein Stockout im Vergleich zu gebundenem Kapital kostet. Bei einem Bestseller, auf den Kampagnen laufen, wiegt ein Stockout meist schwerer als ein paar Tage Überbestand.

Die Einordnung im Rechner ist unsere Faustregel: mehr als 7 Tage bis zum Bestellpunkt gilt als grün, darunter solltest du die Bestellung vorbereiten. Wie KI-Agenten Lagerbestände live im Blick behalten, zeigt der Artikel MCP für Brand-Owner erklärt.

FAQ

Lagerreichweite: häufige Fragen

Kurz beantwortet. Fehlt deine Frage oder willst du deine echten Zahlen durchgehen, melde dich.

Wie berechnet man die Lagerreichweite?

Teile den aktuellen Bestand durch den durchschnittlichen Abverkauf pro Tag. 1.200 Stück bei 40 Verkäufen pro Tag reichen 30 Tage.

Wie berechne ich den Meldebestand?

Meldebestand = Verkäufe pro Tag × (Lieferzeit in Tagen + Sicherheitspuffer in Tagen). Bei 40 Verkäufen pro Tag, 14 Tagen Lieferzeit und 7 Tagen Puffer liegt er bei 840 Stück.

Was ist der Unterschied zwischen Bestellpunkt und Meldebestand?

Keiner. Beide Begriffe meinen den Bestand, bei dem du nachbestellen musst, damit der Nachschub rechtzeitig ankommt.

Welchen Abverkauf soll ich eintragen?

Den erwarteten Abverkauf für die nächsten Wochen, nicht den Durchschnitt des letzten Jahres. Plane Kampagnen, Saison und Aktionen mit ein.

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