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Retourenkosten berechnen

Was kosten dich Retouren wirklich? Der Rechner addiert Bearbeitungskosten und Wertverlust und zeigt die Kosten pro Monat, pro Jahr und als Anteil am Umsatz.

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Retourenkosten-Rechner

Deine Werte

Retourenkosten pro Jahr

69.120 €

Retouren pro Monat
240
Kosten pro Monat
5.760 €
Anteil am Umsatz
3,6 %

Spürbar: hier lohnt Prozess-Optimierung

Alle Rechner sind vereinfachte Modelle zur Orientierung und kein Ersatz für eine saubere Unit-Economics-Analyse. Deine Eingaben bleiben in deinem Browser und werden nicht übertragen.

Woraus Retourenkosten bestehen

Jede Retoure kostet zweimal. Erstens die Bearbeitung: Rücksendeporto, Annahme, Prüfung, Aufbereitung, Wiedereinlagerung und Kundenservice. Zweitens den Wertverlust, wenn die Ware nicht mehr zum vollen Preis verkauft werden kann, weil sie getragen, beschädigt oder nicht mehr saisonal ist.

Die Retourenquote ist der Anteil der Bestellungen, die zurückkommen. Der Rechner verbindet Quote, Bearbeitungskosten und Wertverlust zu einer Zahl pro Jahr und setzt sie ins Verhältnis zum Umsatz. So siehst du, wie stark Retouren deine Marge belasten.

Formel: so berechnest du Retourenquote und Retourenkosten

  • Retouren = Bestellungen × Retourenquote
  • Kosten pro Monat = Retouren × Bearbeitung + Retouren × AOV × Wertverlust
  • Anteil am Umsatz = Kosten ÷ (Bestellungen × AOV)

Retourenquote = Retouren ÷ Bestellungen × 100. Rücksendeporto rechnest du am besten in die Bearbeitungskosten je Retoure ein.

Rechenbeispiel

Beispiel mit runden Zahlen, keine Branchenwerte

Ein Shop hat 1.000 Bestellungen im Monat bei 60 € Warenkorbwert. 10 % kommen zurück, die Bearbeitung kostet 10 € je Retoure, der Wertverlust liegt bei 20 %.

  1. Retouren = 1.000 × 10 % = 100 pro Monat
  2. Kosten pro Monat = 100 × 10 € + 100 × 60 € × 20 % = 1.000 € + 1.200 € = 2.200 €
  3. Pro Jahr = 2.200 € × 12 = 26.400 €
  4. Anteil am Umsatz = 2.200 € ÷ 60.000 € = 3,7 %

Der Wertverlust ist hier größer als die Bearbeitung. Wer nur auf Porto und Handling schaut, unterschätzt die Retourenkosten deutlich.

Häufige Fehler

  • Den Wertverlust weglassen: Ware, die nur noch reduziert verkauft wird, kostet genauso Marge wie die Bearbeitung.
  • Artikel- und Bestellquote mischen: Eine Bestellung mit drei Artikeln, von denen einer zurückgeht, ergibt je nach Zählweise 100 % oder 33 %. Bleib bei einer Definition.
  • Interne Arbeitszeit vergessen: Prüfung, Umbuchung und Kundenservice kosten auch dann Geld, wenn kein Dienstleister eine Rechnung stellt.
  • Nur den Durchschnitt betrachten: Einzelne Produkte oder Größen treiben die Quote oft überproportional.

Wovon eine vertretbare Retourenquote abhängt

Wie hoch Retouren sein dürfen, hängt stark vom Sortiment ab: Mode mit Größen hat andere Voraussetzungen als Verbrauchsgüter. Wichtiger als ein Vergleichswert ist, ob deine Marge die Retourenkosten trägt. Die Farbzonen im Rechner sind unsere Faustregel: bis 2 % vom Umsatz im Rahmen, bis 5 % spürbar, darüber frisst es still deine Marge.

Retouren fließen auch in deinen Break-Even-ROAS ein: Je höher die Quote, desto höher der ROAS, den du für Gewinn brauchst. Warum Agentur-Reports solche Kosten oft nicht zeigen, steht in Warum deine Agentur-Reports gut aussehen und trotzdem nichts übrig bleibt.

FAQ

Retourenkosten: häufige Fragen

Kurz beantwortet. Fehlt deine Frage oder willst du deine echten Zahlen durchgehen, melde dich.

Wie berechnet man die Retourenquote?

Teile die Zahl der Retouren durch die Zahl der Bestellungen im selben Zeitraum und multipliziere mit 100. 150 Retouren bei 1.500 Bestellungen ergeben 10 %.

Welche Kosten gehören zu den Retourenkosten?

Rücksendeporto, Annahme und Prüfung, Aufbereitung, Wiedereinlagerung, Kundenservice und der Wertverlust der Ware, die nicht mehr zum vollen Preis verkauft werden kann.

Wie senke ich meine Retourenkosten?

Setz bei den Produkten mit der höchsten Quote an: genauere Größenangaben, Produktbilder und Beschreibungen, klare Erwartungen vor dem Kauf. Auf der Kostenseite hilft ein schlanker Prozess für Prüfung und Wiedereinlagerung.

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